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Schuppen vs. trockene Kopfhaut

Schuppen und trockene Kopfhaut werden zwar oft für ein und dasselbe gehalten, sind aber eigentlich zwei unterschiedliche Erkrankungen. Dennoch können Schuppen und trockene Kopfhaut manchmal die gleichen Symptome aufweisen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, die Unterschiede zwischen beiden zu erkennen, um einen wirksamen Behandlungsplan aufstellen zu können.

Worin besteht der Unterschied?

Beginnen wir mit den Grundlagen. Eine trockene Kopfhaut ist genau das, wonach es klingt: eine trockene Kopfhaut. Dafür kann es eine Reihe von Gründen geben, zum Beispiel:

 

  • Zu häufiges Waschen der Haare kann sowohl dem Haar als auch der Kopfhaut den Talg (das natürliche Öl, das die Kopfhaut produziert) und die Nährstoffe entziehen, die sie brauchen, um gesund und hydratisiert zu bleiben. Wie finden Sie heraus, wie oft Sie Ihr Haar waschen sollten? Jeder Mensch ist anders, aber im Allgemeinen sollten Sie Ihr Haar häufiger waschen, wenn Sie feineres Haar oder fettigere Haut haben, und seltener, wenn Sie dickeres Haar oder trockenere Haut haben.

 

  • Die Verwendung bestimmter Haarprodukte
    Harte Haar- oder Kopfhautprodukte können Ihrer Kopfhaut schaden. Entscheiden Sie sich daher lieber für sanftere Produkte mit milder Formel. Wenn sich Ihre Kopfhaut nach der Anwendung eines Produkts rötet, schuppt oder gereitzt anfühlt, könnte es sich um eine Kontaktdermatitis oder eine allergische Reaktion auf einen (oder mehrere) der Inhaltsstoffe des Produkts handeln.

 

  • Von Natur aus trockene Haut (lesen Sie hier mehr über Hauttypen)
    Wenn Sie von Natur aus trockene Haut haben, sind Sie möglicherweise auch anfälliger für eine trockene Kopfhaut.

 

  • Wetterumschwünge
    So wie der Rest Ihrer Haut im Winter trockener werden kann, kann dies auch für Ihre Kopfhaut gelten.

 

  • Ein medizinischer Zustand
    Eine trockene Kopfhaut könnte einen medizinisch relevanten Hintergrund haben, wie beispielsweise Schuppenflechte oder ein Ekzem. In diesem Fall können die Dinge etwas komplizierter werden, da die Pflege Ihrer Kopfhaut die Anwendung spezieller Behandlungen für Ihre Erkrankung oder die Vermeidung von Auslösern, erfordern kann. 

 

 

Schuppen hingegen bezeichnen eine juckende oder gereizte Kopfhaut, die Hautschuppen abwirft und die berüchtigten weißen Flocken im Haar hinterlässt. Die Ursache von Schuppen wird noch immer erforscht, es besteht jedoch ein enger Zusammenhang zwischen Schuppen und einer Empfindlichkeit gegenüber Malassezia-Hefe (die nichts mit der Hefe in Backwaren zu tun hat!), einem auf der Kopfhaut lebenden Pilz [5], [6]. Bei den meisten Menschen ist dieser Pilz ein normaler Bestandteil des Hautmikrobioms und verursacht keine Probleme, aber manche Menschen reagieren empfindlich auf Malassezia und können infolgedessen Schuppen und seborrhoische Dermatitis bekommen [7]. 

 

Auch andere Faktoren können Schuppen verursachen oder zu ihnen beitragen. So kann zum Beispiel eine trockene Kopfhaut selbst manchmal zu Schuppen führen. Weitere Gründe für das Auftreten von Schuppen können sein:

 

  • Von Natur aus trockene Haut, übermäßiges Waschen oder bestimmte Produkte. Wie trockene Kopfhaut, kann auch Schuppenbildung durch diese Faktoren verursacht oder verschlimmert werden. 
  • Fettige Haut: Auch wenn es widersprüchlich erscheinen mag, können Schuppen tatsächlich durch fettige Haut ODER trockene Haut verursacht werden. Das liegt daran, dass sich Malassezia von den natürlichen Ölen der Kopfhaut ernährt und dort gut gedeiht. Ein Überschuss an Talg bedeutet mehr Malassezia, was wiederum zu einer Verschlimmerung der Schuppenbildung führen kann. 
  • Genetische Veranlagung: Schuppen können eine erbliche Komponente haben, da sie in der Regel bei mehreren Mitgliedern einer Familie vorkommen [7]. 
  • Eine medizinische Erkrankung: Schuppen können ein Symptom einer medizinischen Erkrankung sein, z. B. einer seborrhoischen Dermatitis, eines Ekzems oder einer Psoriasis.

 

Entgegen der landläufigen Meinung werden Schuppen NICHT durch mangelnde Hygiene verursacht, obwohl die kleinen weißen Flocken bei seltenerem Shampoonieren deutlicher sichtbar sein können, insbesondere bei dunklerem Haar. 

Was kann ich tun?

Unabhängig davon, ob Sie Schuppen haben oder einfach nur unter trockener Kopfhaut leiden, ist es wichtig, die Ursache dafür zu kennen. Schuppen, die durch eine trockene Kopfhaut verursacht werden, können beispielsweise durch die Verwendung einer Kopfhautlotion oder Feuchtigkeitscreme gelindert werden. Wenn Ihre Schuppen jedoch durch fettige Haut verursacht werden, würde eine Kopfhautlotion alles nur noch schlimmer machen!

 

Generell kann eine Kopfhautlotion oder Feuchtigkeitscreme eine gute Möglichkeit sein, trockene Kopfhaut mit Feuchtigkeit zu versorgen und zu pflegen. Eine hochwertige Kopfhautlotion mit natürlichen Inhaltsstoffen ist die Frankincense Scalp Lotion von Alpinia, die speziell für trockene, gereizte oder juckende Kopfhaut entwickelt wurde.

Zur Behandlung von Schuppen (vor allem in leichteren Fällen) sollten Sie ein antimykotisches (also gegen Pilze wirkendes) Shampoo oder ein Shampoo gegen Schuppen verwenden, entweder bei jedem Duschen oder seltener, je nach Schweregrad Ihrer Erkrankung [8]. Wenn Sie natürliche Behandlungen bevorzugen, können Sie ein Shampoo mit Teebaumöl ausprobieren, das antibakteriell und antimykotisch wirkt und nachweislich bei Schuppen hilft [9].

  

Eine gereizte, schuppige Kopfhaut kann sehr frustrierend sein, vor allem, wenn man bereits viele “Heilmittel” erfolglos ausprobiert hat. Wenn Sie den Unterschied zwischen Schuppen und trockener Kopfhaut kennen, können Sie das Problem schnell eingrenzen, und das ist der entscheidende erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung. 

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